The Story so far...

Es gibt nur wenige Bands, die Wandlungsfähigkeit, Einfallsreichtum, Entwicklungsfähigkeit sowie Stilsicherheit miteinander verbinden können, ohne dabei musikalischen Trends hinterherzuhecheln oder gar einem schleichenden Identitätsverlust anheim zu fallen: The Clash, Radiohead, Neil Young oder auch David Bowie haben im Lauf ihrer Karriere immer wieder unterschiedlichste Phasen durchlaufen und doch erkennt man in ihrem Schaffen stets eine unverwechselbare Handschrift. All dies gilt auch für Antichrisis - und doch ist diese Formation noch relativ jung; wurde sie doch erst 1995 in einem kleinen idyllischen Eifeldorf nahe der belgischen Grenze ins Leben gerufen...

 

„Ursprünglich war Antichrisis lediglich ein Ein-Mann-Projekt“, meint Sid, der die Band vor 4 Jahren gründete: „Ich arbeitete damals an einer sehr eigentümlichen Verbindung aus Doom-, Gothic- und Folk-Elementen , wobei ich auch Anleihen der klassischen Musik mit einbeziehen wollte: In Anbetracht des Umstands, dass mir zu diesem Zeitpunkt lediglich ein 8-Spur-Cassettendeck, 2 Gitarren, 1 Bass, ein kleiner Alesis-Drumcomputer sowie ein Billigkeyboard mit nur einem Streichersound zur Verfügung standen, ein recht ehrgeiziges Unterfangen“, das dennoch von Erfolg gekrönt war: Innerhalb weniger Monate entstand auf diese Art und Weise mit Unterstützung einer Gastsängerin das 80-minütige (!) Demo Missa Depositum Custodi, das in einer Auflage von 500 Stück veröffentlicht und in Underground-Kreisen schnell begeistert aufgenommen wurde.
„Das Demo war aufgrund der positiven Besprechungen in vielen Fanzines schon kurz nach seiner Veröffentlichung Anfang 1996 vergriffen und führte zu Vertragsverhandlungen mit verschiedenen Independent-Labels, wobei ich mich für das Angebot der damals gerade neugegründeten Firma Ars Metalli entschied: Es war zwar nur ein kleines Label mit beschränkten finanziellen Möglichkeiten, doch wurden mir alle künstlerischen Freiheiten zugesichert, was für mich eine absolute Grundvoraussetzung darstellt!“

Schon im September 96 fanden dann die Studioaufnahmen für das Debütalbum Cantara Anachoreta in einer Turnhalle eines kleinen märkischen Dorfes statt. Sid - der damals noch (angeregt durch einen gleichnamigen Cat Stevens-Song)
unter dem Pseudonym Moonshadow auftrat - spielte das Album mit Hilfe der schon auf dem Demo vertretenen Sängerin Willowcat in nur 14 Tagen ein. „Es war eine äußerst merkwürdige Situation“, erläutert Sid: „Gleich neben der Turnhalle befand sich ein Kindergarten, so dass wir Nachmittags, wenn die Kleinen Mittagsruhe hatten, eine Zwangspause einlegen mussten. Dafür konnten wir während der regulären Öffnungszeiten des Kindergartens keinerlei Mikrofonaufnahmen machen, weil die Nebengeräusche der spielenden Kids unweigerlich auf dem Band gelandet wären. So blieben uns zum Arbeiten eigentlich nur die Abend- und Nachtstunden“. Eigentlich die optimale Arbeitszeit für ein Gothic-Album, oder? „Ich habe Antichrisis nie als eine Gothic-Band konzipiert“, entgegnet Sid: „Mir ging es immer um Musik um ihrer Selbst willen, nicht um irgendwelche stilistischen Limitierungen! Als Cantara Anachoreta entstand, befand ich mich gerade in einer ziemlich bedrückenden Situation in Hinblick auf mein Privatleben - und ich konnte meinen Gefühlen zu diesem Zeitpunkt durch diese langsame, melancholische aber streckenweise auch wütende und anklagende Musik am Besten Ausdruck verleihen - und das ist es auch, worum es mir bei Antichrisis immer geht: Meinen Gefühlen auf bestmögliche Art und Weise Ausdruck zu verleihen, unabhängig von irgendwelchen formalen oder stilistischen Beschränkungen! Ich höre und liebe so viele unterschiedliche Arten von Musik, dass ich mich niemals auf lediglich eine Spielart einschränken möchte - ein Maler arbeitet ja im Regelfall auch mit mehr als nur einer Farbe! Darüber hinaus war es von Anfang an meine Absicht, jede Produktion von Antichrisis in anderer Gestalt zu präsentieren: Es wäre doch furchtbar langweilig, dasselbe Album zwei mal aufzunehmen, oder? Wenn ich meiner Musik keine neuen Aspekte hinzufügen kann, besteht für mich einfach keine Notwendigkeit, eine neue Platte einzuspielen!“ Ein durchaus lobenswerter Grundsatz, an dem sich solch notorische Wiederholungstäter wie AC/DC schon lange ein Beispiel nehmen sollten...

Cantara Anachoreta erschien mit einiger Verzögerung im Januar 1997 und wurde von der Presse mit Lobeshymnen geradezu überschüttet - für eine bis dato unbekannte Band, die weder durch Live-Aktivitäten noch durch aufwendige Werbekampagnen von sich reden machte, eine erstaunliche Leistung: Selten zuvor hatte das Debüt einer Newcomerband schon eine solch unverwechselbare und prägnante Handschrift erkennen lassen - und ebensowenig hatte eine Band davor derartig viele unterschiedliche musikalische Einflüsse auf so souveräne und organische Art und Weise miteinander verflochten. „Dafür, dass Cantara Anachoreta lediglich mit einem 16-Spur-Bandgerät und einem Drumcomputer in 14 Tagen aufgenommen und abgemischt worden war, klang das Resultat gar nicht übel“. Nur dass Antichrisis von der gesamten Fachpresse gleich in die Gothic-Schublade gesteckt wurde, schmeckte Sid überhaupt nicht. Nichtsdestotrotz weckte der Erfolg des Debütalbums das Interesse anderer Plattenfirmen, und so blieben diesbezügliche Anfragen nicht aus.
„Zum damaligen Zeitpunkt gab es einige gravierende Einschnitte in meinem Leben“, erläutert Sid: „Eine langjährige Beziehung brach unerwartet auseinander, ein darauf folgender 3-monatiger Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik; die Erfahrung, plötzlich ohne Job und Wohnung dazustehen - ich hatte innerhalb kürzester Zeit mehr als genug Inspirationsmaterial für ein neues Album zusammen! Doch diese Veränderungen brachten auch etwas Gutes mit sich: Als ich dann endlich aus der Psychiatrie herauskam und eine neue Wohnung gefunden hatte, stellte ich fest, dass gleich ein paar Häuser weiter jemand des öfteren bei offenem Fenster verdammt gut Dudelsack spielte - und durch diesen Zufall stieß ich auf Näx!“
Diese Begegnung erwies sich im Nachhinein als ein absoluter Glücksgriff: Schon zuvor hatte die Musik von Antichrisis Folk-Elemente miteinbezogen, doch traten sie durch die bis dato konventionelle Instrumentierung der Band nicht so stark in den Vordergrund. Doch mit Näx, der neben dem Dudelsack auch noch eine ganze Menge anderer folkloristischer Instrumente beherrscht und der nach dem ersten Kennenlernen sofort Feuer und Flamme für das von Sid dargelegte musikalische Konzept von Antichrisis war, kam eine völlig neue Klangfarbe ins Spiel! „Endlich konnte ich viele der Sounds einsetzen, die mir für meine Musik immer vorgeschwebt hatten. Zuvor musste ich auf solche Klänge stets verzichten: Zwar hätte ich auch irgendwelche vergleichbaren Keyboardsounds verwenden können, doch was akustische Instrumente angeht, bin ich Purist - kein noch so gutes Keyboard kann z. b. mit der tonalen Ausdrucksfähigkeit der Uilleann Pipes mithalten! Hinzu kam, dass ich mich mit Näx von Anfang an blind verstand: Ich musste ihm nie irgendwelche Parts vorgeben, sondern spielte ihm lediglich die Basis-Tracks vor, erklärte ihm, an welcher Stelle meiner Ansicht nach die Pipes einsetzen sollten, und in Nulkommanichts schüttelte er dann das dazu passende Motiv aus dem Ärmel“, lobt Sid seinen Mitstreiter.
Somit blieb als einziges Problem die Sache mit der Sängerin, denn Sid wollte definitiv nicht mehr mit Willowcat zusammenarbeiten: „Sie war lediglich eine Gastsängerin, die weder an einer langfristigen Kooperation interessiert war noch die dafür notwendige Professionalität mitbrachte.“ Doch nun, im Frühjahr 1998, stand - diesmal unter der Flagge des österreichischen Labels Napalm Records/Black Rose Productions - die Produktion eines neuen Albums an, und noch war kein Ersatz gefunden worden. „Viele meiner Songs sind wie Theaterstücke aufgebaut, in dem die Protagonisten unterschiedliche Rollen einnehmen - und eine weibliche Stimme gehörte für mich daher zum Konzept von Antichrisis unbedingt dazu. Ich hielt zwar immer Ausschau nach einer passenden Sängerin, doch die Suche gestaltete sich weitaus schwieriger, als Näx - der mittlerweile zum festen Bandmitglied geworden war - und ich dachten: Wir waren in der blöden Situation, dass das Material für das neue Album schon längst fertig geschrieben und arrangiert war, wir jedoch keine dazu passende Sängerin hatten!“ Glücklicherweise konnte Napalm Records mit Lisa eine Kandidatin vermitteln, die kurz vor Studiobeginn die Demo-Tapes zugeschickt bekam und während der Produktion des Nachfolgealbums A Legacy of Love, die im April/Mai 1998 über die Bühne ging, zu Sid und Näx hinzustieß. „Mit A Legacy of Love wollte ich Antichrisis aus der Schublade holen, in der die Band durch das Debütalbum von der Presse leichtfertig abgelegt worden war. Zwar finden sich auch auf diesem Album noch einige Metal-Elemente, doch stellen sie lediglich ein Stilmittel unter vielen anderen dar. In meinen Augen ist A Legacy of Love in erster Linie ein wunderschönes Folk-Pop-Album geworden, das mit Nightswan, Our Last Show oder auch Forever I Ride sogar einige radiotaugliche Hits am Start hatte!“
Wenn man bedenkt, dass der Spanier Hevia gut ein Jahr nach Veröffentlichung von A Legacy of Love mit dem Titel Busindre Reel in die deutschen Charts einstieg, verwundert es doch, dass Antichrisis z. B. mit Baleias Bailando nicht ein ähnlicher Wurf gelang; und auch bei näherer Betrachtung der Erfolge von Künstlerinnen wie Heather Nova oder Alanis Morissette stellt sich die Frage, weshalb ein Song wie Our Last Show, der auf geniale Weise sowohl Massentauglichkeits-Appeal als auch emotionale Eindringlichkeit beider Interpretinnen miteinander verbindet, ohne dabei abgekupfert zu wirken, weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit im Äther verschwand. So mussten sich Antichrisis trotz eines genialen Zweitlings weiterhin mit dem Status von Kritikerlieblingen bzw. eines Geheimtips begnügen: Im Musikgeschäft spielt eben auch das nötige Quentchen Glück immer eine gewichtige Rolle...

Im Frühjahr 1999 folgte dann eine Tour, die Antichrisis gemeinsam mit Tristania, The Sins of Thy Beloved, Siebenbürgen und Trail of Tears quer durch Europa führte. „Ich war mir im Klaren, dass diese Tour nicht unbedingt der richtige Rahmen für Antichrisis sein würde, denn in diesem „Gothic-Package“ waren wir eindeutig die krassen Außenseiter: Ich meine, wir waren definitv die einzige Band auf der Tour, die sich vor ihrem Auftritt nicht schminken mußte“, erklärt der Multiinstrumentalist augenzwinkernd. „Erschwerend kam hinzu, dass Näx nicht zur Verfügung stand, weil er durch sein Studium verhindert war. So sah ich mich gezwungen, die Songs umzuarrangieren, damit wir sie mit Hilfe eines Tourgitarristen, eines Session-Schlagzeugers und eines vorprogrammierten Sequencers live präsentieren konnten. Gleichzeitig stellte die Tour die Feuertaufe für die kurz zuvor neu hinzugekommene Sängerin Dragonfly dar, die diese schwierige Aufgabe mit Bravour löste und somit ein weiteres festes Bandmitglied wurde. Ihre Stimme passt hervorragend zu Antichrisis, da sie nicht nur auf einen bestimmten Gesangsstil festgelegt ist, sondern eine Vielzahl unterschiedlichster stimmlicher Charaktere darstellen kann: Ohne ihre stimmliche Ausdruckskraft und Wandlungsfähigkeit wäre die Umsetzung des musikalischen Konzepts für unser bevorstehendes drittes Album kaum möglich gewesen!“
So wurde die Tour nicht nur genutzt, um A Legacy of Love im Nachhinein zu promoten, sondern auch, um dem Publikum das neue Songmaterial, an dem Sid mittlerweile gearbeitet hatte, vorzuführen. „Mir schwebte für das dritte Album wieder ein neues Klangbild vor:Dancefloor-Grooves sollten sich mit harten Gitarren und Folk-Elementen verbinden - und vor allem sollte es verdammt basslastig werden! Nachdem die beiden vorangegangenen Alben aus der Erfahrung seelischer Entwurzelung und emotionaler Zerrissenheit entstanden, wollte ich nun eine ganz andere Seite von Antichrisis zeigen; eine, zu der die Leute tanzen könnten. Und da die neuen Songs live erstaunlich gut ankamen, war ich schon gespannt, was wir in der mittlerweile stabilen Dreierbesetzung im Studio wohl daraus entstehen lassen könnten“, wo Antichrisis sich dann auch im Spätsommer des Jahres 2000 wiederfanden. Erneut ging man in Jens Bachmanns Blue House Studio nach Meerane, da sich diese Zusammenarbeit bereits bei A Legacy of Love bestens bewährt hatte. Dort entstand unter Mitwirkung weiterer Gastmusiker das vorerst letzte und gleichzeitig stärkste Album der Band, das auch - zum ersten Mal in der Geschichte von Antichrisis - mit Whole Lotta Love eine Coverversion enthält. Wie kam es zu der Entscheidung, ausgerechnet diesen Klassiker der Rockgeschichte neu zu interpretieren? „Nun, zum Einen halte ich Led Zeppelin für eine großartige Band, die in ihren besten Momenten wie eine gigantische Groovemaschine loswalzte - nicht umsonst handelt es sich bei Puff Daddy‘s bislang bestem Song Come with me lediglich um ein Remake von Kashmir - und zum Anderen wollte ich den übersteigerten Machismo, der in Whole Lotta Love zur Schau gestellt wird, persiflieren, indem der Song von einer Frau vorgetragen wird... quasi die Bloßstellung des Patriarchats ohne erhobenen Zeigefinger!“

Da einer alten Branchenweisheit zufolge das dritte Album für jede Band das „Make it or break it“-Album darstellt, fragt es sich , ob Sid die Sache ähnlich sieht: „Natürlich sind wir uns der Wichtigkeit des dritten Albums bewusst, und ich denke, dass uns in dieser Hinsicht mit Perfume der Durchbruch gelingen könnte. Das Album wirkt in seiner Gesamtheit äußerst kompakt, es groovt wie die Hölle und spricht ein breites Publikum an: Songs wie Like the Stars, Goodbye to Jane oder Wasteland könnten sich mit dem entsprechenden Airplay jederzeit in die Charts verirren, während sich zu Nummern wie Hole in my Head oder Whole Lotta Love in jeder Rock-Disco die Tanzfläche füllen lassen dürfte. Um ein breiteres Publikum zu erreichen, verlassen wir uns mittlerweile auch nicht mehr lediglich auf die Aktivitäten der Plattenfirmen, sondern setzen verstärkt auf das Internet: Obwohl Perfume noch
nicht veröffentlicht ist, haben wir schon seit Wochen Auszüge aus dem Album auf unserer Website www.antichrisis.de zum Download bereit gestellt; eine Aktion, die von unseren Fans begeistert aufgenommen wurde. Man sollte die Möglichkeiten, die das Internet diesbezüglich bietet, zwar nicht überschätzen, doch es stellt ein breitenwirksames, kostengünstiges und vor allem leicht aktualisierbares PR-Instrument dar, das aus modernen Vermarktungsstrategien nicht mehr wegzudenken ist: KünstlerInnen wie David Bowie oder Madonna sind diesbezüglich meiner Ansicht nach absolut auf dem richtigen Weg. Mit deren Web-Präsenz können wir natürlich noch nicht gleichziehen, doch ich kenne kaum eine andere Band, die so regelmäßig ihre Website aktualisiert, wie wir dies tun. Gleichzeitig gibt uns das Medium Internet die Möglichkeit, unser Erscheinungsbild und Auftreten nach außen zu kontrollieren. Wie auch immer: Mit dem entsprechenden Support im Rücken glaube ich, dass uns mit Perfume ein großer Schritt nach vorne möglich ist - und mittlerweile schreibe ich weiter an neuem Material für unsere nächste Veröffentlichung“.
So lange Sid als Songwriter auch weiterhin keinen Ermüdungserscheinungen zu unterliegen scheint, brauchen wir uns um die Zukunft von Antichrisis definitiv keine Sorgen zu machen - und wer sich selbst davon überzeugen möchte, dass Antichrisis immer für positive Überraschungen gut sind, kann sich über http://www.antichrisis.de (-> Download Area -> MP3-Files) einen ersten Höreindruck des bevorstehenden Albums verschaffen, das Antichrisis endlich den Status erringen könnten, den diese Band schon lange verdient hat.

Guy Ulvåeus

 

 

Antichrisis Discography:

1995 Missa Depositum Custodi (Demo)
Sid: all instruments, vocals
Willowcat: vocals

1997 Cantara Anachoreta (Ars Metalli - Rough Trade)
Sid: all instruments, vocals
Willowcat: vocals

1998 A Legacy of Love (Napalm Records/Black Rose Productions - SPV)
Sid: guitars, bass, keyboards, percussion, drum programming, vocals
Näx: uilleann pipes, flutes, keyboards, guitars, mandoline, bodhran
Lisa: vocals
Gnu: lead guitar, backing vocals
Waran: keyboards

2001 Perfume (Napalm Records/Black Rose Productions - SPV)
Sid: guitars, bass, keyboards, drum programming, vocals
Dragonfly: vocals, percussion, keyboards
Näx: uilleann pipes, flutes
Gnu: guitars
Waran: keyboards, drum loops
Kugator: drums

 

 

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